Liverpools Aufstellung und Taktik: Slots 2025/26 im 4-2-3-1
Liverpool spielte in Arne Slots letzter Saison im 4-2-3-1, das in Ballbesitz zu einem 2-3-5 wurde: Ryan Gravenberch verankerte die Doppelsechs, Florian Wirtz agierte als Zehner hinter Hugo Ekitike.
Arne Slots letzte Liverpool-Mannschaft baute geduldig über eine Doppelsechs auf und griff mit fünf hoch positionierten Spielern an, Florian Wirtz besetzte dabei die Zehn hinter Hugo Ekitike.
Liverpool zählt zu den erfolgreichsten Vereinen des englischen Fußballs und wurde vom Sommer 2024 bis zu Arne Slots Abschied am 30. Mai 2026 von ihm trainiert. Fünf Tage später übernahm Andoni Iraola. Der Niederländer gewann in seiner ersten Saison an der Anfield Road die Premier League und leitete anschließend einen kostspieligen Umbruch mit Florian Wirtz, Hugo Ekitike, Milos Kerkez und Jeremie Frimpong ein. Seine Mannschaften setzten statt der kompromisslosen Vertikalität aus der Ära Jürgen Klopp auf kontrollierten Ballbesitz, bewegten den Gegner durch geduldige Ballzirkulation und griffen dann über die Halbräume an.
Die Saison 2025/26 verlief schwierig. Liverpool beendete die Premier League mit sechzig Punkten auf Rang fünf, fünfundzwanzig Zähler hinter Meister Arsenal, und verlor neunzehn seiner siebenundfünfzig Pflichtspiele. Die Spielzeit zeigte, wie schwer es ist, mehrere neue Stammspieler gleichzeitig in eine eingespielte Struktur einzubauen. An der Grundordnung änderte sich kaum etwas: Slot ließ in sechsundvierzig dieser siebenundfünfzig Partien ein 4-2-3-1 auflaufen. Anders war jedoch die Balance darin, denn Wirtz wurde als zentraler Zehner eingesetzt und vier etablierte Mittelfeldspieler mussten sich drei zentrale Positionen teilen.
Formation von Liverpool — taktische Tafel
So ist Liverpools 4-2-3-1 organisiert
Auf dem Papier steht ein 4-2-3-1: Vor Alisson Becker verteidigt eine Viererkette, Ryan Gravenberch und Alexis Mac Allister bilden die Doppelsechs, Cody Gakpo, Florian Wirtz und Mohamed Salah die Offensivreihe, Hugo Ekitike spielt im Sturmzentrum. In Ballbesitz ähnelt die Ordnung eher einem 2-3-5. Virgil van Dijk und Ibrahima Konaté halten die Basis, Gravenberch bleibt als alleinige Absicherung tief neben ihnen und beide Außenverteidiger schieben vor. So beendet Liverpool seine Angriffe regelmäßig mit fünf Spielern, die im letzten Drittel die Breite und die Halbräume besetzen.
Der Spielaufbau ist bewusst angelegt. Statt eines Befreiungsschlags auf die beiden vordersten Spieler folgt aus der Abwehr zunächst ein kurzer Pass zu Gravenberch vor den Innenverteidigern oder quer durch die letzte Linie. Gegen Manndeckung lässt sich Gravenberch zwischen die Innenverteidiger fallen und wird zum dritten Aufbauspieler, während Wirtz seine Zehnerposition verlässt, um im Zentrum Überzahl herzustellen. Mac Allister übernimmt den offensiveren Teil der Doppelsechs, schiebt an Gravenberch vorbei und bietet sich zwischen den Linien an, während der Sechser hinter ihm die Basis hält. Das Muster ist geduldig statt vertikal, Angriffe entstehen schrittweise und nicht mit einem einzigen Pass.
Die Breitenstaffelung ist asymmetrisch. Rechts agiert Frimpong eher als offensiver Schienenspieler denn als Außenverteidiger, hält die Seitenlinie und startet hinter Salah, damit der Ägypter in die innere Spur ziehen kann. Links schiebt Kerkez hoch zur Grundlinie, während Gakpo auf seinen rechten Fuß nach innen zieht. Dadurch wird der Flügel ebenso oft geräumt wie überladen. Gegen den Ball fällt die Offensivreihe in eine flache Viererlinie zurück, Salah rückt neben Ekitike vor und Gravenberch verschiebt zur Seite, um den von Salah verlassenen Raum abzuschirmen.
Die taktischen Einheiten
Torwart
Auf dem Platz: Alisson Becker
Alisson ist Ausgangspunkt des Spielaufbaus und nicht dessen Notausgang. Sein erster Ball geht kurz zu einem Innenverteidiger oder auf die Doppelsechs. Liverpool nimmt dafür in Kauf, dass das gegnerische Pressing bis an den eigenen Strafraum vorrückt, behält aber den Ball. Zugleich soll er hinter der hohen Linie mitspielen und die Steilpässe abfangen, zu denen Liverpools aggressive Positionierung einlädt. Er begann sechsundzwanzig der achtunddreißig Ligaspiele, die meisten übrigen Einsätze übernahm Giorgi Mamardashvili.
Viererkette
Auf dem Platz: Milos Kerkez, Virgil van Dijk, Ibrahima Konaté, Jeremie Frimpong
Die Abwehrlinie ist asymmetrisch und steht hoch. Van Dijk begann jedes Ligaspiel, Konaté fast ebenso viele. Beide verteidigen eng und rücken gemeinsam heraus, wobei Konaté mit seinem Tempo den Raum dahinter sichert. Kerkez attackiert über die linke Außenbahn. Frimpong positioniert sich rechts so hoch, dass Liverpool bei seinem Vorstoß faktisch mit einer Dreierkette absichert. Die daraus entstehende Deckungsarbeit trägt Konaté.
Doppelsechs
Auf dem Platz: Ryan Gravenberch, Alexis Mac Allister
Zwei zentrale Mittelfeldspieler teilen sich eine tiefe und eine offensive Aufgabe. Gravenberch ist der feste Sechser, schirmt die Viererkette ab und lässt sich bei mannorientiertem Pressing zwischen die Innenverteidiger fallen. Mac Allister übernimmt den vorderen Part, schiebt an ihm vorbei, empfängt zwischen den Linien und stößt spät in den Strafraum. Diese Paarung war mit Abstand die häufigste der Saison und stand in neunundzwanzig von Liverpools siebenundfünfzig Spielen gemeinsam in der Startelf. Dominik Szoboszlai und Curtis Jones waren die Alternativen.
Offensivreihe
Auf dem Platz: Cody Gakpo, Florian Wirtz, Mohamed Salah
Wirtz agiert zentral als Zehner, lässt sich zunächst zum Aufbau fallen und treibt den Ball anschließend nach vorn. Sein Wirkungskreis liegt vor allem im Zentrum. Salah bleibt rechts hoch und attackiert dann die innere Spur; Gakpo beginnt breit auf links und zieht für den Abschluss auf seinen rechten Fuß. Beide erzielten jeweils sieben Ligatore. Gegen den Ball formiert sich die Reihe als flaches Vierermittelfeld, aus dem Salah zum Pressing vorrückt.
Mittelstürmer
Auf dem Platz: Hugo Ekitike
Ekitike führte die Linie häufiger an als jeder andere und war mit elf Ligatoren sowie siebzehn Treffern in allen Wettbewerben klar Liverpools bester Torschütze. Er ist ein beweglicher Neuner statt eines Wandspielers, weicht nach außen aus und lässt sich zum Anspiel fallen, anstatt nur auf Zuspiele zu warten. Indem er die Innenverteidiger bindet, schafft er Raum für die einrückenden Flügel. Alexander Isak, für 125 Millionen Pfund von Newcastle United verpflichtet, kam hinter ihm nur auf acht Ligaspiele von Beginn an.
Zentrale Verbindungen zwischen den Spielern
- Alisson Becker → Ryan Gravenberch — Baut über auf
- Der erste Torwartpass ist kurz und kein Befreiungsschlag. Gravenberch muss sich deshalb vor den Innenverteidigern dafür anbieten. So wird Alisson in der ersten Aufbauphase zu einer echten Feldspieleroption und nicht bloß zum Sicherheitsventil.
- Milos Kerkez → Cody Gakpo — Hinterläuft
- Kerkez stößt über die linke Außenbahn bis zur Grundlinie vor und legt den Ball zurück. Wenn Gakpo innen von ihm empfängt, soll das Hinterlaufen den gegnerischen Außenverteidiger nach außen ziehen und Gakpos bevorzugten Schusswinkel öffnen. Zieht Gakpo dagegen zu früh nach innen, findet der Laufweg außen keinen Abnehmer.
- Virgil van Dijk ↔ Ibrahima Konaté — Hält die Linie mit
- Slots hohe Linie funktioniert nur, wenn beide Innenverteidiger gemeinsam vorrücken und die Position halten. Van Dijk erkennt den Moment zum Herausschieben und verfolgt den Stürmer, Konaté liefert das Rückwärtstempo dahinter. Die Abseitsfalle stellen beide zusammen und nicht einer allein.
- Virgil van Dijk → Jeremie Frimpong — Verlagert lang auf
- Van Dijks langer Diagonalball ist Liverpools sauberster Weg, ein dicht besetztes Mittelfeld zu überspielen. Weil Frimpong die ballferne Seitenlinie hält, erreicht die Verlagerung genau den Spieler, der bereits hinter dem gegnerischen Pressing steht und den Raum in der Tiefe vor sich hat.
- Ibrahima Konaté → Jeremie Frimpong — Sichert ab
- Frimpong agiert so hoch, dass der rechte Flügel hinter ihm häufig verwaist. Konaté schiebt zur Absicherung hinüber. Das ist die anspruchsvollste Aufgabe in der Viererkette und genau der Raum, den Gegner nach Liverpools Ballverlusten weit vorn anvisieren.
- Jeremie Frimpong → Mohamed Salah — Startet hinter
- Frimpong ist eher Schienenspieler als Spielmacher. Er hinterläuft früh und sprintet an Salah vorbei, statt hinter ihm abzuwarten. Dadurch wird die von Salah gewünschte innere Spur frei und der gegnerische Außenverteidiger muss sich zwischen Ball und Laufweg entscheiden.
- Ryan Gravenberch → Virgil van Dijk — Lässt sich zwischen fallen
- Gegen Manndeckung wird Liverpools Doppelsechs aus dem Spiel genommen. Deshalb lässt sich Gravenberch zwischen Van Dijk und Konaté fallen und bildet vorübergehend eine Dreierkette. Das schafft einen freien Passgeber, räumt aber zugleich den Raum direkt vor der Abwehr.
- Ryan Gravenberch ↔ Alexis Mac Allister — Rochiert mit
- Die Doppelsechs bleibt selten lange auf einer Höhe. Gravenberch hält die Basis vor den Innenverteidigern, während Mac Allister vorrückt; je nach Ballposition tauschen beide ihre Staffelung. Mac Allister übernimmt den offensiveren Part, Gravenberch bleibt der feste Bezugspunkt im Rücken.
- Ryan Gravenberch → Mohamed Salah — Sichert dahinter ab
- Salah bleibt rechts hoch, um zu pressen und als Anspielstation zu dienen. Deshalb muss Gravenberch den Raum vor Liverpools Rechtsverteidiger seitlich absichern. Wird er an eine andere Stelle gezogen, attackieren Gegner diese Nahtstelle mit Pässen über den dritten Mann.
- Alexis Mac Allister ↔ Florian Wirtz — Tauscht Position mit
- Wirtz verlässt die Zehnerlinie und wird zum zusätzlichen Aufbauspieler, Mac Allister stößt dafür in den frei gewordenen Raum vor. Durch diesen Tausch bleibt ein Spieler zwischen den gegnerischen Linien, ohne dass in der ersten Phase jemand fehlt. Dieselben Spieler bauen den Angriff auf und bedrohen anschließend den Strafraum.
- Florian Wirtz → Cody Gakpo — Spielt frei
- Wirtz besetzt den linken Halbraum, den Gakpo früher als zentraler Kreativspieler füllte. Von dieser Aufgabe befreit kann Gakpo den Strafraum attackieren und abschließen, statt den Aufbau zu gestalten. Dadurch agiert er näher am Tor als an der ersten Aufbauphase.
- Florian Wirtz ↔ Hugo Ekitike — Verbindet das Spiel
- Auf diese zentrale Angriffskombination zielt die Formation ab. Ekitike löst sich von den Innenverteidigern und lässt sich zum Anspiel fallen, Wirtz rückt hinter ihm nach. Beide kombinieren schnell im Raum zwischen gegnerischem Mittelfeld und Abwehr, bevor jemand herausrücken kann.
- Mohamed Salah ↔ Hugo Ekitike — Presst mit
- Gegen den Ball wird die Offensivreihe flach und Salah rückt neben Ekitike vor, sodass Liverpool mit zwei Spitzen presst. Das Duo trennt die Innenverteidiger voneinander und lenkt den Ball nach außen. Dort soll Liverpools erster Zugriff erfolgen.
- Hugo Ekitike → Cody Gakpo — Schafft Raum für
- Ekitikes erste Aufgabe besteht darin, beide Innenverteidiger zu binden. Dabei driftet er über die gesamte Breite des letzten Drittels. Jeder Meter, den er sie mitzieht, schafft einen Meter für den von links einrückenden Gakpo oder für Kerkez, der außen nachstößt.
Taktische Stärken
- Der kurze Aufbau über den Torwart verschafft Liverpool in der ersten Phase einen zusätzlichen Spieler. Lässt sich ein Sechser fallen, wird die Basis bei Bedarf zur Dreierreihe.
- Die versetzte Doppelsechs hält eine Absicherung vor den Innenverteidigern und schickt zugleich aus dem rechten Halbraum einen Läufer in den Strafraum.
- Wirtz kann sich ins Mittelfeld fallen lassen und den Ball anschließend selbst nach vorn tragen. So kommt Liverpool zentral voran, ohne den Flügel überladen zu müssen.
- Frimpongs Breite rechts zieht eine Viererkette schon allein auseinander und befreit Salah für die innere Spur, statt ihn an die Seitenlinie zu binden.
- Ekitikes Bewegung über das gesamte letzte Drittel beschäftigt beide Innenverteidiger und schafft die Abschlussräume für Liverpools einrückende Flügel.
- Van Dijk begann alle achtunddreißig Ligaspiele und blieb neben seiner Rolle als Abwehrchef auch torgefährlich: Als Innenverteidiger erzielte er sechs Ligatore.
Taktische Schwächen
- Der konsequent kurze Aufbau gegen Manndeckung provoziert Ballverluste am eigenen Strafraum. Dort reicht ein einziger Fehlpass für eine gegnerische Chance.
- Wenn Salah vor dem Ball presst und Frimpong hoch an der Seitenlinie steht, ist die Nahtstelle vor Liverpools Rechtsverteidiger der verlässlichste Weg in die Defensive.
- Fünf Spieler im letzten Drittel bedeuten zu wenig Absicherung dahinter. Liverpool verlor neunzehn seiner siebenundfünfzig Pflichtspiele.
- Der linken Seite fehlt ein wiederholbares Muster: Gakpos Drang nach innen nimmt Kerkez' Hinterlaufen außen das Ziel, sodass der Flügel ebenso oft verwaist wie überladen wird.
- Die Position rechts hinten blieb ungelöst: Frimpong begann dort wettbewerbsübergreifend sechzehnmal, Conor Bradley dreizehnmal und Dominik Szoboszlai musste zehnmal positionsfremd aushelfen.
Bekannte taktische Merkmale
- Kurze Abstöße und eine geduldige erste Phase
- Liverpool baut durch das Pressing hindurch auf, statt es zu überspielen. Alisson spielt kurz zu einem Innenverteidiger oder zu Gravenberch. Dafür nimmt die Mannschaft gegnerischen Druck an der eigenen Strafraumgrenze in Kauf und gewinnt Ballkontrolle weiter vorn. Lässt sich Gravenberch zwischen die Innenverteidiger fallen, entsteht eine Dreierbasis. Beide Außenverteidiger können die Linie verlassen und der Zehner kann sich daneben anbieten. Der Preis für die Kontrolle in der ersten Phase ist das Risiko unmittelbar vor dem eigenen Tor.
- Eine Doppelsechs mit klar geteilter Arbeit
- Statt zweier austauschbarer Abräumer setzte Slot innerhalb eines Angriffs auf einen Absicherer und einen nachstoßenden Läufer. Gravenberch bleibt tief, bietet sich den Innenverteidigern an und fällt gegen Manndeckung in die Abwehrlinie zurück. Mac Allister schiebt dagegen bis auf Wirtz' Höhe und in den Strafraum. Beide standen in neunundzwanzig von Liverpools siebenundfünfzig Spielen gemeinsam in der Startelf, mehr als doppelt so oft wie jede andere Paarung in diesem Bereich.
- Pressing mit zwei Spitzen
- Gegen den Ball wird aus dem 4-2-3-1 ein 4-4-2. Salah rückt neben Ekitike vor, beide trennen die Innenverteidiger und lenken den Ball nach außen, wo die Seitenlinie ihnen einen Teil der Defensivarbeit abnimmt. Wirtz verschiebt zur Ballseite und kappt den Rückpass ins Mittelfeld, die Doppelsechs bewegt sich mit ihm. Auslöser ist ein Zuspiel, nach dem sich ein Innenverteidiger drehen und unter Druck weiterspielen muss.
- Eine asymmetrische rechte Seite
- Trent Alexander-Arnolds Wechsel zu Real Madrid veränderte die Geometrie von Liverpools rechter Seite vollständig. Frimpong ist ein Schienenspieler, der hinterläuft und in die Tiefe startet, kein tiefer Spielmacher, der flankt. Die Breite kommt nun vom Verteidiger, die Kreativität von Salah und Wirtz in den inneren Räumen. Das ist der deutlichste strukturelle Unterschied zur Liverpool-Mannschaft aus der Meistersaison.
- Wirtz auf der Zehn und das Gedränge dahinter
- Mit einem hundert Millionen Pfund teuren Zehner konkurrierten vier etablierte Mittelfeldspieler um drei zentrale Positionen. Gravenberch und Mac Allister behaupteten ihre Plätze auf der Doppelsechs. Die Folgen bekam vor allem Szoboszlai zu spüren: Mit dreiundfünfzig Startelfeinsätzen war er die Nummer zwei im Kader, wechselte aber die ganze Saison zwischen Zehn, rechtem Flügel und Rechtsverteidigung. Wirtz selbst begann siebenundzwanzig Ligaspiele, ohne sich je vollständig einzuspielen.
Machen Sie sie zu Ihrer eigenen
Öffne das Taktikboard, tausche Spieler aus, passe ihre Rollen an, zeichne die Mannschaftsteile neu oder ergänze eigene taktische Verbindungen.
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Häufig gestellte Fragen
In welcher Formation spielt Liverpool?
Liverpool spielte in Arne Slots zweiter Saison 2025/26 im 4-2-3-1 und begann sechsundvierzig seiner siebenundfünfzig Partien in dieser Ordnung. In Ballbesitz ähnelte sie mit beiden Außenverteidigern in hohen Positionen und fünf Spielern in der vordersten Linie eher einem 2-3-5. Im Pressing formierte sich die Mannschaft zu einem flachen 4-4-2.
Wer war 2025/26 Trainer von Liverpool?
Arne Slot, der sein Amt im Juni 2024 antrat und in seiner ersten Saison die Premier League gewann. Nachdem Liverpool ohne Titel Fünfter geworden war, gab der Verein am 30. Mai 2026 seinen Abschied bekannt. Andoni Iraola wurde am 4. Juni 2026 als Nachfolger verpflichtet.
Warum hatte Liverpool 2025/26 Probleme?
Liverpool wurde mit sechzig Punkten Fünfter und verlor neunzehn seiner siebenundfünfzig Pflichtspiele. Die Probleme waren vor allem strukturell: eine ungeklärte Besetzung rechts hinten, ein Spielaufbau, der den Gegner bis an den eigenen Strafraum lockte, und zu wenig Absicherung hinter fünf früh aufrückenden Angreifern.