Aufstellung und Taktik des FC Bayern unter Kompany

Vincent Kompanys FC Bayern München spielt ein ballbesitzorientiertes 4-2-3-1 mit extrem hoher Abseitslinie und asymmetrischer Viererkette: Der Linksverteidiger rückt ein, während Konrad Laimer Michael Olise hinterläuft.

Vincent Kompanys Bayern erobern den Ball weit vorn, halten ihn über lange Phasen und greifen aus einem asymmetrischen 4-2-3-1 an, das seine Flügelspieler in Eins-gegen-eins-Duelle bringt.

Der FC Bayern München ist die feste Größe im deutschen Fußball und gewann die Bundesliga 2025/26 bereits vier Spieltage vor Schluss. Mit dem 4:2 gegen Stuttgart am 19. April 2026 sicherte sich der Klub seinen 35. Meistertitel, ehe er denselben Gegner im DFB-Pokal-Finale mit 3:0 bezwang und das Double perfekt machte. Vincent Kompany hat dem Verein in seiner zweiten vollständigen Saison als Trainer eine klare taktische Identität gegeben: lange Ballbesitzphasen, eine bis an die Grenzen der Abseitsregel vorgeschobene Abwehrlinie, sofortiges Gegenpressing nach Ballverlusten und eine Angriffsreihe, die nicht allein nach Kombinationsstärke, sondern vor allem nach Tempo und Qualität im Eins-gegen-eins zusammengestellt ist.

Die Mannschaft baut auf einem kleinen, eingespielten Kern auf. Kapitän Manuel Neuer stand in 37 Partien in der Startelf; sein Stellvertreter Joshua Kimmich begann 44 Spiele und gibt aus dem tiefen Mittelfeld den Rhythmus vor; Harry Kane erzielte 36 Ligatore und 61 Treffer in allen Wettbewerben. Jonathan Tah startete häufiger als jeder andere Verteidiger. Dauerhaft unbesetzt blieb dagegen die Zehnerposition: Jamal Musiala brach sich am 5. Juli 2025 gegen Paris Saint-Germain das Wadenbein und kugelte sich das Sprunggelenk aus. Bis zum 17. Januar 2026 kam er nicht mehr zum Einsatz, weshalb Michael Olise ins Zentrum rückte und Serge Gnabry in seiner Abwesenheit den rechten Flügel übernahm.

Formation von Bayern München — taktische Tafel

So ist Bayerns 4-2-3-1 organisiert

Die Grundordnung ist ein 4-2-3-1, von dem Kompany kaum abweicht: Bayern begann sowohl im Supercup zum Saisonauftakt als auch im Pokalfinale zum Abschluss in dieser Formation und jeweils mit derselben Viererkette. Hinter ihr nimmt Manuel Neuer eine hohe Ausgangsposition ein und spielt den ersten Pass, meist zu Joshua Kimmich statt nach außen zu einem Außenverteidiger. Die Doppelsechs staffelt sich: Ein Spieler lässt sich zwischen die Innenverteidiger fallen, während der andere in den Raum davor vorrückt. So müssen Bayerns Innenverteidiger den Ball nur selten selbst nach vorn tragen.

Die Breitenstaffelung ist bewusst asymmetrisch. Luis Díaz bleibt so lange wie möglich an der linken Seitenlinie, bindet dadurch den gegnerischen Rechtsverteidiger und öffnet den linken Halbraum für Jamal Musiala, der ihn aus seiner Position zwischen den Linien angreift. Rechts startet Michael Olise breit, zieht zum Empfang aber nach innen, während Konrad Laimer außen an ihm vorbeiläuft und die Breite hält. Die Flanke soll vom hinterlaufenden Laimer kommen, nicht von Olise selbst. Josip Stanišić erfüllt links die gegenteilige Aufgabe: Er rückt aus der Viererkette ins Zentrum und bildet vorübergehend ein Mittelfeldtrio.

Gegen den Ball geben Offensivreihe und Mittelstürmer das Pressingsignal. Kane läuft den ballnahen Innenverteidiger an, Musiala schiebt neben ihn, die Flügelspieler schließen die Außenverteidiger und ein Sechser rückt vor, um den Rückpassweg zu versperren. Weil die Linie hoch steht und Laimer sich rechts in den Angriff einschaltet, muss Dayot Upamecano dahinter große Räume absichern. Erst sein Tempo im Rückwärtsgang macht die gesamte Struktur tragfähig. Springt die Abseitsfalle einmal nicht zu, bleibt Bayern jedoch anfällig für einen schnellen Pass in den Raum dahinter.

Die taktischen Einheiten

  1. Torwart

    Auf dem Platz: Manuel Neuer

    Kapitän Manuel Neuer stand in 37 Partien in der Startelf und agiert in der ersten Aufbauphase weiterhin wie ein zusätzlicher Feldspieler. Er wird von beiden Innenverteidigern angespielt, positioniert sich nahe der Strafraumgrenze und räumt hinter einer Abwehrlinie ab, die häufig fast an der Mittellinie steht. Seine Ballsicherheit erlaubt es Bayern, den Gegner zum Pressing einzuladen, statt lang zu klären.

  2. Viererkette

    Auf dem Platz: Josip Stanišić, Jonathan Tah, Dayot Upamecano, Konrad Laimer

    Kompanys Viererkette ist nicht symmetrisch. Jonathan Tah, der häufiger begann als jeder andere Verteidiger, und Dayot Upamecano halten gemeinsam eine hohe Linie und organisieren die Abseitsfalle; Konrad Laimer spielt als klassischer offensiver Rechtsverteidiger, der hinterläuft und presst; Josip Stanišić, ein vielseitiger Verteidiger, der meist rechts eingesetzt wurde, rückt von links ins Zentrum, statt zu hinterlaufen. Alphonso Davies startete in der gesamten Saison nur achtmal. Stanišić behauptete deshalb den Platz und begann dort sowohl im Supercup als auch im Pokalfinale.

  3. Doppelsechs

    Auf dem Platz: Aleksandar Pavlović, Joshua Kimmich

    Joshua Kimmich ist der Fixpunkt der gesamten Mannschaft: Er lässt sich für den Pass der Innenverteidiger fallen und driftet nach rechts, um sich mit Laimer und Olise zu verbinden. Aleksandar Pavlović übernimmt die Absicherung. Er schirmt den Raum vor der Viererkette ab, erobert zweite Bälle und sichert, wenn Stanišić vorrückt. Der Platz neben Kimmich war verteilt statt fest vergeben: Leon Goretzka kam auf mehr Ligastarts, Pavlović auf mehr Startelfeinsätze in allen Wettbewerben und begann auch im Pokalfinale.

  4. Offensivreihe

    Auf dem Platz: Luis Díaz, Jamal Musiala, Michael Olise

    Die drei Spieler vor der Doppelsechs bilden die variable Reihe der Mannschaft. Luis Díaz hält links die Seitenlinie und attackiert den Raum hinter der Abwehr; Michael Olise beginnt rechts breit und zieht zum Gestalten in den Halbraum; Jamal Musiala agiert als freier Zehner zwischen den Linien und rochiert mit Olise. Nach seiner Verletzung im Juli stand Musiala nur zwölfmal in der Startelf. Dargestellt ist daher die Besetzung, die Kompany im Pokalfinale wählte, nicht die am häufigsten eingesetzte.

  5. Mittelstürmer

    Auf dem Platz: Harry Kane

    Harry Kane spielt allein im Sturm, bleibt aber selten auf einer Position. Er lässt sich von den Innenverteidigern wegfallen, um Bälle festzumachen und Angriffe einzuleiten. Dadurch zieht er einen Verteidiger heraus und öffnet den Raum für Musiala und Olise, ehe er bei Flanken von rechts den langen Pfosten attackiert. Kane begann 44 Partien, erzielte 36 Ligatore und 61 Treffer in allen Wettbewerben und beendete die Saison mit einem Dreierpack im Pokalfinale.

Zentrale Verbindungen zwischen den Spielern

Manuel Neuer → Joshua Kimmich — Baut über auf
Bayerns erster Pass ist selten lang. Neuer wartet, bis sich das Pressing festlegt, findet dann Kimmich im frei gewordenen Raum dahinter, und der gesamte Aufbau ist darauf ausgerichtet, ihn mit Blick nach vorn anzuspielen, statt den Ball an der Seitenlinie entlangzutreiben.
Josip Stanišić ↔ Aleksandar Pavlović — Rückt neben ein
Stanišić wurde in seiner Karriere überwiegend als Rechtsverteidiger eingesetzt, weshalb er auch auf der linken Seite eher nach innen als nach außen zieht. Statt zu hinterlaufen, rückt er neben Pavlović ein, macht aus der Doppelsechs ein Trio und verschafft Bayern gegen eine Zweierpressinglinie einen freien Mann.
Jonathan Tah ↔ Dayot Upamecano — Hält die Linie mit
Das Duo verteidigt mit einer bewusst hohen Linie und rückt gemeinsam zur Abseitsfalle heraus. So wird das Spielfeld verdichtet und der Gegner in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Das funktioniert allerdings nur, wenn beide Innenverteidiger im selben Moment vorrücken. Dieses Risiko nimmt Kompany in Kauf, um so weit vorn verteidigen zu können.
Dayot Upamecano → Konrad Laimer — Sichert ab
Wenn Laimer hinterläuft, gibt er die rechte Außenbahn frei, die Upamecano absichert. Seine Rückwärtssprints sind die Versicherung hinter der aggressiven Linie. Bayerns Risikobereitschaft auf den Außenverteidigerpositionen beruht auf seinem Tempo.
Konrad Laimer → Michael Olise — Hinterläuft
Dies ist Bayerns wichtigste Kombination auf dem Flügel. Olise erhält den Ball an der Seitenlinie und zieht Richtung Halbraum nach innen, während Laimer außen in den frei gewordenen Korridor startet. Die Hereingabe soll vom Hinterlaufen kommen, damit Olise zum Tor statt zur Grundlinie ausgerichtet bleibt.
Aleksandar Pavlović ↔ Joshua Kimmich — Rochiert mit
Keiner der beiden ist dauerhaft höher positioniert. Der ballfernere Spieler lässt sich jeweils für den Pass der Innenverteidiger fallen, während der andere in den Raum vor dem gegnerischen Mittelfeld stößt. So zeigt die Doppelsechs innerhalb einer Ballbesitzphase nie zweimal dasselbe Bild.
Aleksandar Pavlović ↔ Konrad Laimer — Geht mit ins Gegenpressing
Bayern geht ins Gegenpressing, statt sich zurückzuziehen. Laimer schiebt vom Rechtsverteidiger nach vorn, Pavlović rückt aus der Doppelsechs nach, und gemeinsam wollen sie nach einem Ballverlust den ersten Pass des Gegners schließen, bevor dieser den Raum hinter der Abwehrlinie erreichen kann.
Joshua Kimmich ↔ Konrad Laimer — Kombiniert mit
Bayerns rechte Seite ist gezielt überladen. Kimmich driftet hinüber und bildet mit Laimer und Olise ein Dreieck. Dadurch schafft Bayern am Flügel Überzahl, und Kimmich erhält eine kurze Anspielstation, wenn der Pass zu Musiala versperrt ist.
Joshua Kimmich → Harry Kane — Flankt auf
Kimmichs Hereingaben aus der Tiefe sind die Alternative, wenn die Überladung am Flügel nicht greift. Aus dem rechten Halbraum hebt er frühe, flache Bälle zum langen Pfosten. Kanes Laufweg auf diese Zuspiele macht das wiederkehrende Muster so wirkungsvoll.
Luis Díaz → Jamal Musiala — Hält die Breite für
Díaz' wertvollste Arbeit ist oft positioneller Natur. Indem er an der Seitenlinie bleibt, bindet er den gegnerischen Rechtsverteidiger und verhindert dessen Einrücken. So bleibt der linke Halbraum für Musiala frei, der dort aufdrehen und zum Tor ziehen kann.
Luis Díaz → Harry Kane — Startet hinter
Kane lässt sich fallen, Díaz startet durch. Nach einer Ablage des Engländers sucht der Kolumbianer sofort den Weg an ihm vorbei in die Schnittstelle zwischen Innen- und Außenverteidiger. Damit besitzt Bayern selbst in klar dominierten Ballbesitzspielen eine direkte Tiefendrohung.
Jamal Musiala ↔ Michael Olise — Tauscht Position mit
Bayerns rechte Seite ist bewusst fluide. Musiala driftet in den rechten Halbraum, während Olise die Zehnerposition übernimmt. Der Tausch erfolgt so häufig, dass gegnerische Mittelfeldspieler schließlich einen Raum statt eines Mannes decken.
Jamal Musiala ↔ Harry Kane — Presst mit
Das Pressing beginnt mit den beiden vordersten Spielern. Kane läuft den ballnahen Innenverteidiger an, Musiala übernimmt den anderen oder schiebt auf den Sechser, wenn der Torwart eingebunden wurde. Auslöser ist ein langsamer Querpass zwischen den gegnerischen Innenverteidigern.
Harry Kane → Michael Olise — Schafft Raum für
Kanes Zurückfallen ins Mittelfeld dient nicht nur dem Ballempfang. Folgt ihm ein Innenverteidiger, öffnet sich der Korridor zwischen diesem und dem Außenverteidiger. Olises Laufweg von rechts nach innen soll genau diesen Raum nutzen.

Taktische Stärken

  • Lange Ballbesitzphasen entziehen dem Gegner den Ball und lassen Bayern den Moment des Angriffs bestimmen.
  • Durch die ständige Rotation der Doppelsechs ist fast immer ein freier Spieler für den Pass der Innenverteidiger anspielbar, weshalb Bayern nur schwer zu pressen ist.
  • Der asymmetrische Angriff stellt den Gegner auf demselben Feld vor zwei unterschiedliche Aufgaben: links einen Läufer an der Seitenlinie, rechts einen Gestalter mit Hinterläufer.
  • Kanes Zurückfallen schafft Chancen für seine Mitspieler ebenso wie für ihn selbst und hält den Angriff auch gegen einen tiefen Block funktionsfähig.
  • Hohe Linie und sofortiges Gegenpressing sorgen dafür, dass Bayern Ballverluste meist noch in der gegnerischen Hälfte korrigiert.

Taktische Schwächen

  • Die hohe Abwehrlinie gibt viel Raum im Rücken frei; am direktesten lässt sie sich mit einem schnellen, aus der Tiefe startenden Angreifer überwinden.
  • Weil Laimer rechts hoch steht und der Linksverteidiger einrückt, muss Upamecano häufig allein die gesamte Breite absichern.
  • Wird die Doppelsechs mit einem Pass überspielt, liegt zwischen Mittelfeldlinie und Neuer nur wenig Schutz.
  • Die Torgefahr hängt stark von Kane ab, dessen 36 Ligatreffer mehr als doppelt so viele waren wie die jedes Mitspielers.
  • Alphonso Davies begann nur acht Partien. Der enger spielende Ersatz auf links machte Luis Díaz dort zur einzigen Quelle für Breite.

Bekannte taktische Merkmale

Der einrückende Linksverteidiger
Alphonso Davies stand in der gesamten Saison nur achtmal in der Startelf, stattdessen behauptete Josip Stanišić den Platz links und begann dort sowohl im Supercup als auch im Pokalfinale. Der überwiegend als Rechtsverteidiger eingesetzte Defensivspieler rückt ein, statt zu hinterlaufen. So wird Bayerns Viererkette zu einer Dreierkette mit einem zusätzlichen Spieler im zentralen Mittelfeld. Für die Breite auf dieser Seite ist dann allein Luis Díaz zuständig.
Laimers Hinterlaufen um Olise
Kompanys 4-2-3-1 soll die Außenbahnen überladen, am häufigsten geschieht das rechts. Olise nimmt den Ball an der Seitenlinie auf und zieht Richtung Halbraum nach innen; Konrad Laimer, selbst ein umgeschulter Mittelfeldspieler mit der Ausdauer für wiederholte Läufe, sprintet außen an ihm vorbei. Der Verteidiger muss sich für einen der beiden entscheiden, und jede Wahl öffnet einen Passweg.
Ein von Kane angeführtes Pressing
Bayern presst von vorn, statt sich in einen Block zurückzuziehen. Auslöser ist ein Querpass zwischen den gegnerischen Innenverteidigern: Kane attackiert den Ball, Musiala übernimmt den zweiten Innenverteidiger, die Flügelspieler binden die Außenverteidiger und Pavlović rückt vor, um den Rückpass ins Mittelfeld abzuschneiden. Ziel ist es, das Spiel zum Torwart zurückzuzwingen und den Ball im letzten Drittel zu erobern.
Hohe Linie und Abseitsfalle
Tah und Upamecano halten bewusst eine hohe Linie und rücken geschlossen vor. Dadurch verdichten sie das Feld, halten den Gegner in dessen eigener Hälfte und verkürzen die Wege im Gegenpressing. Zugleich ist ein einziger gut getimter Lauf hinter das Duo der direkteste Weg, Bayern zu gefährden. Diesen Preis akzeptiert Kompany für den Raumgewinn.
Kane als zurückfallender Fixpunkt
Kane ist nominell die alleinige Spitze, verbringt aber viel Zeit zwischen den Linien, wo er mit dem Rücken zum Tor Bälle annimmt und nach vorn weiterleitet. Damit zieht er einen Innenverteidiger aus der Kette und öffnet den Korridor für Olise und Musiala. Deshalb erreichen gefährliche Flanken Kane oft als spät in den Strafraum nachrückenden Spieler und nicht als dort wartenden Stürmer.

Machen Sie sie zu Ihrer eigenen

Tausche Spieler aus, passe eine Rolle an, verschiebe eine Einheit oder zeichne die taktischen Verbindungen neu, um deine eigene Variante dieses 4-2-3-1 zu entwerfen.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Formation spielt der FC Bayern München?

Der FC Bayern spielt unter Vincent Kompany ein 4-2-3-1: Hinter Luis Díaz, Jamal Musiala und Michael Olise agiert die Doppelsechs aus Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlović, Harry Kane ist die alleinige Spitze. Bayern nutzte diese Ordnung vom Supercup zum Auftakt der Saison 2025/26 bis zum abschließenden Pokalfinale, auch wenn Verletzungen die Besetzung der Offensivreihe veränderten.

Wer ist Trainer des FC Bayern München?

Vincent Kompany trainiert den FC Bayern seit 2024. In seiner zweiten vollständigen Saison 2025/26 gewann Bayern die Bundesliga vier Spieltage vor Schluss, vollendete mit einem 3:0 gegen Stuttgart im DFB-Pokal-Finale das nationale Double und erreichte das Halbfinale der Champions League.

Warum spielt Bayerns Linksverteidiger im Mittelfeld?

Josip Stanišić wurde in seiner Karriere meist als Rechtsverteidiger eingesetzt und vertrat 2025/26 Alphonso Davies auf links, der nur achtmal begann. Statt zu hinterlaufen, rückt Stanišić zur Doppelsechs ins Zentrum. Dadurch erhält Bayern einen zusätzlichen zentralen Passspieler, während Luis Díaz allein die linke Seitenlinie besetzt.

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