Customer Journey Map — fünf Phasen, fünf ausgerichtete Zeilen

Eine Customer Journey Map, interaktiv dargestellt: Aktionen, Touchpoints, Fragen, Reibungspunkte und Chancen über Aufmerksamkeit, Abwägung, Kauf, Onboarding und Bindung.

Eine Customer Journey Map legt die Erfahrung der Kundschaft von Anfang bis Ende als Matrix aus: die Phasen, die ein Kunde durchläuft, in den Spalten, und was innerhalb jeder Phase geschieht, in den Zeilen.

Customer Journey Map — fünf Phasen, fünf ausgerichtete Zeilen

Die interaktive FlowJam-Zeichenfläche zu dieser Erklärung — jede Bahn, jede Zeile und jeder Pfeil oben gehört zu einem echten QueryChart-Diagramm, das Sie öffnen und bearbeiten können.

So lesen Sie diese Darstellung

  • Folgen Sie der Zeile „Kundenaktionen“ von links nach rechts — das ist die Journey selbst, die einzige Zeile mit Pfeilen.
  • Lesen Sie eine Phasenspalte von oben nach unten: was die Kundschaft tut, womit sie in Berührung kommt, was sie sich fragt, was sie stört und was Sie verbessern könnten.
  • Lesen Sie jede andere Zeile quer über die Spalten, um einen Blickwinkel über alle Phasen zu vergleichen — etwa alle fünf Reibungspunkte in einer Linie.

Das Rückgrat der Aktionen

Die Zeile „Kundenaktionen“ ist das Skelett der Journey: „Bemerkt ein Problem oder einen Bedarf“ zu „Vergleicht Alternativen“, „Entscheidet sich und kauft“, „Meldet sich an und startet“ und schließlich „Nutzt das Produkt und verlängert“. Diese fünf Kästen sind das, was tatsächlich passiert; alles andere auf der Zeichenfläche beschreibt oder beeinflusst sie.

Was der Kundschaft begegnet

Die Zeile „Touchpoints“ listet auf, was der Kundschaft in jeder Phase begegnet — Anzeigen und Social Posts in „Aufmerksamkeit“, Website und Bewertungen in „Abwägung“, der Checkout in „Kauf“, Willkommensmail und Einrichtung in „Onboarding“, Hinweise in der App in „Bindung“. In dieser Zeile verbindet die Map die Journey mit konkreten, eigenen Artefakten.

Fragen, Reibung und Chance

Die Zeile „Fragen“ hält fest, was die Kundschaft sich fragt — „Welche Optionen gibt es?“, „Ist der Checkout sicher?“, „Wie fange ich an?“, „Habe ich einen Nutzen?“ —, die Zeile „Reibungspunkte“ die Hürden — Lärm, unklare Preise, versteckte Gebühren, eine steile Lernkurve, stille Abwanderung — und die Zeile „Chancen“ den Gegenzug dazu: ehrliche Positionierung, eine kostenlose Testphase, Ein-Klick-Checkout, interaktive Einrichtung, Nutzungsimpulse. Lesen Sie eine dieser Zeilen über alle fünf Phasen, wird aus der Map eine Aufgabenliste.

Wichtige Zusammenhänge und Erkenntnisse

  • Die Zeile der Kundenaktionen ist das Rückgrat; jede andere Zeile besteht, um sie zu erklären oder zu verbessern.
  • Der Reibungspunkt jeder Phase gehört zu einer Chance in derselben Spalte — für dieses Paar ist die Map gebaut.
  • Fragen zeigen, wo Inhalte und Botschaften fehlen: eine Frage, die die Kundschaft nicht beantworten kann, ist ein Reibungspunkt.
  • Touchpoints sind die einzige Zeile, die Sie direkt steuern — deshalb laufen Verbesserungen über sie.
  • Die Abwanderung in der Bindung entscheidet sich in den früheren Phasen: Eine Journey Map macht diese Kette sichtbar.

Wann Sie diese Darstellung nutzen

  • Einen Journey-Mapping-Workshop halten, in dem jede Spalte und jede Zeile gemeinsam gefüllt wird.
  • Finden, wo die Journey bricht — eine Phase mit einem Reibungspunkt, aber ohne Chance, ist eine Lücke.
  • Marketing, Produkt und Support auf ein gemeinsames Bild der Kundenerfahrung ausrichten.

So funktioniert es

  1. Benennen Sie die Phasen auf Ihren Funnel um

    Ersetzen Sie die fünf Phasenspalten durch die Phasen, die Ihre Kundschaft tatsächlich durchläuft — für Ihr Produkt führen sie vielleicht nicht von Aufmerksamkeit zu Bindung.

  2. Füllen Sie die Zellen mit Belegen

    Ersetzen Sie die kurzen Beschriftungen durch Erkenntnisse aus Interviews und Analytics, und vermerken Sie an jeder Zelle, woher die Aussage stammt.

  3. Ergänzen Sie Zeilen, die Sie brauchen

    Fügen Sie eine Zeile „Kundenziele“ oder „Metriken“ ein, wenn Ihr Team so denkt — die Matrix nimmt weitere Blickwinkel auf, ohne die Ausrichtung zu verlieren.

  4. Machen Sie aus den Chancen eine Aufgabenliste

    Sobald die Map gefüllt ist, übertragen Sie die Zeile der Chancen in ein Backlog mit Zuständigkeiten und Terminen und verlinken Sie die Map aus Ihrem Planungsdokument.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Customer Journey Map?

Eine Customer Journey Map ist eine visuelle Darstellung der Erfahrung, die eine Kundin oder ein Kunde mit Ihrem Produkt macht — von der ersten Aufmerksamkeit über den Kauf hinaus. Sie wird meist als Matrix aus Phasen und Blickwinkeln gezeichnet — was die Kundschaft in jeder Phase tut, berührt, fühlt und fragt —, sodass die ganze Journey auf einer Seite sichtbar ist und Lücken leicht auffallen.

Was gehört in eine Journey Map?

Der Kern sind die Phasen, die die Kundschaft durchläuft, dazu die Zeilen, die jede Phase beschreiben: die Aktionen der Kundschaft, die Touchpoints, denen sie begegnet, ihre Fragen, ihre Reibungspunkte und die Chancen zur Verbesserung. Manche Maps ergänzen Emotionen oder Metriken. Die Zeilen dieser Darstellung — Aktionen, Touchpoints, Fragen, Reibungspunkte und Chancen — sind die fünf häufigsten Blickwinkel.

Wie unterscheidet sich eine Journey Map vom Kundenlebenszyklus?

Ein Lebenszyklus sind die Phasen selbst — Aufmerksamkeit, Abwägung, Kauf, Bindung —, meist als einfacher Funnel oder Kreislauf gezeichnet. Eine Journey Map zoomt in das hinein, was INNERHALB dieser Phasen geschieht: die Aktionen, Touchpoints und Emotionen an jedem Schritt. Der Lebenszyklus sagt, wo die Kundschaft steht; die Journey Map sagt, wie es sich dort anfühlt und was zu verbessern ist.

Wie füllt man eine Journey Map am besten aus?

Arbeiten Sie mit Belegen statt mit Annahmen: Interviews, Support-Tickets und Analytics statt der Vermutungen aus einem Workshop. Füllen Sie eine Spalte nach der anderen, halten Sie die Aktionszeile an dem fest, was Kundinnen und Kunden wirklich tun, und behandeln Sie Reibungspunkte und Chancen als Paar — zu jeder festgehaltenen Reibung gehört eine Chance. Wegen dieser Paarung stehen die beiden Zeilen in dieser Darstellung nebeneinander.

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Öffnen Sie genau diese Journey Map als eigenes Diagramm, benennen Sie die Phasen auf Ihren Funnel um und tragen Sie Ihre echten Zellen ein.

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